Werdegang

Erste Schritte mit Buchhaltung / Hausverwaltung (Microsoft Access)

Meine Tätigkeit als Freiberufler in der IT begann eigentlich bereits während meines Studiums in den 1980er Jahren. Ursprünglich als Hausverwaltung für eine Erbengemeinschaft angelegt, ergab sich die Notwendigkeit, die Buchhaltung und Nebenkostenabrechnung für einige Mehrfamilienhäuser transparent und individuell zu organisieren. Dies sollte aber so geschehen, dass auch die Eigentümer die Verwaltung möglichst einmal selbst übernehmen und dabei nicht abhängig von einer letztlich nur bedingt flexiblen, individuell programmierten Lösung würden. Nach ersten Schritten mit Microsoft Works fiel die Wahl auf eine selbst zu erstellende Lösung auf Grundlage von Microsoft Access. Der gewählte Weg erwies sich als richtig – die Hausverwaltung liegt mittlerweile seit langem wieder in den Händen der Eigentümer selbst.

Ausflug in die Logistik mit AS/400 (RPG) und Microsoft Access

Ursprünglich als Organisationsprogrammierer AS/400 eingestellt, war meine erste Aufgabe bei VTS GmbH (Verpackung, Transport und Spedition) in Essen das Kennenlernen der betrieblichen Abläufe im Bereich „Export-Projekte“ für diverse namhafte Kunden der Branchen Maschinen- und Anlagenbau.

Für ein neue Lösung sollte eine Pilotsoftware erstellt werden, bevor die Lösung ggf. mit dem Hauptsystem implementiert werden sollte. Diese Lösung erstellte ich mit einer Microsoft Access-Datenbank und sie lief zur allseitigen Zufriedenheit so stabil und anwenderfreundlich, dass sich die Implementierung auf AS/400 immer wieder verschob.

Finanzbuchhaltung mit SAP R/3 bei der Uniklinik Düsseldorf

Die Uniklinik Düsseldorf stand vor der Ablösung einer alten Grossrechner-Software (IDIK und MAWI von Krupp Atlas Software) und der Einführung von SAP R/3 als neuer  Standard-Software für betriebswirtschaftliche Abläufe, als ich im Sommer 1994 dort meine Tätigkeit als DV-Organisator aufnahm.

Ich war zunächst für das Modul FI (Finanzen) und hier insbesondere für die Einführung des Moduls „Finanzbuchhaltung“ zuständig.

Dazu gehörten verschiedene Aufgaben:

  • Customizing der Finanzbuchhaltung in Abstimmung mit der Fachabteilung
  • Konzeption der Altdatenübernahme
  • Konzeption der Schnittstellen zu vorgelagerten Systemen (Patientenabrechnungssystem, Mietverwaltung etc.)
  • Konzeption und Aufbau der Benutzerberechtigungen (Berechtigungen und Profile)
  • Tests und Abnahmen
  • Schulung der Benutzer

Im täglichen Betrieb kamen weitere Aufgaben hinzu:

  • Anpassung Mahnformulare mit SAPSCRIPT sowie Erweiterung durch kundeneigene Logik (ABAP)
  • Implementierung des elektronischen Kontoauszugs
  • Konzept und Implementierung weiterer Batchinput-Schnittstellen
  • Konzept und Durchführung der Archivierung von Buchungsdaten, Salden/Verkehrszahlen und Kontenstammdaten
  • Euro-Konvertierung
  • OSS-Fehlermeldungen und Korrekturen sowie Tests und Vorbereitung der Abnahme von Updates und Releasewechsel
  • Programmierung Faktura Institutsleistungen mit MS-Access / VBA
  • Erstellung und Anpassung kundeneigener Reports mit ABAP
  • Ad-hoc Auswertungen zur Analyse der Prozesse und Identifizierung von Verbesserungspotential

Mobile Datenerfassung für Fahrschulen mit Palm PDA

Neben dem Hauptjob ergab sich die Möglichkeit, für ein Softwarehaus an zwei interessanten Projekten mitzuarbeiten bzw. auf freiberuflicher Basis Software für Fahrschulen zu entwickeln.

Das erste Projekt war eine Erweiterung der Fahrschul-Software für den amerikanischen Markt. In Kooperation mit einer großen Fahrschule aus Houston/Texas sollte die bestehende Software so erweitert werden, dass damit auch die Einsatzplanung der Fahrlehrer – dort waren über im Schnitt 10-20 Fahrlehrer beschäftigt – mit einer sogenannten „Scheduler-Komponente“ vorgenommen werden konnte.

Dazu wurde in die bestehende Access-Anwendung eine ActiveX-Komponente integriert und mit VBA programmiert, die die Einsätze und Terminplanung der verschiedenen Fahrlehrer grafisch anzeigte und der Zentrale erlaubte, weitere Termine einzuplanen.

In einem weiteren Projekt habe ich für denselben Auftraggeber eine Lösung zur mobilen Datenerfassung für die Fahrlehrer programmiert und eingeführt. Damals – also bevor die ersten Smartphones auf den Markt kamen – war die Firma Palm Computers mit seinen Handheld’s bzw. PDA’s (Personal Digital Assistant) einer der führenden Hersteller mobiler Datenerfassungsgeräte, die weit verbreitet und programmierbar waren.

Die Lösung gestattete, den Fahrlehrern, noch im Auto zwischen den Fahrstunden,

  • ihre Stundenerfassung vorzunehmen
  • neue Termine zu planen und einzugeben
  • die Dokumentation der geleisteten Übungsfahrt incl. Unterschrift des Fahrschülers zu erfassen.

Die erfassten Daten konnten dann später über eine Basisstation (Cradle) mit dem System der Fahrschule synchronisiert werden.

 

Einführung Personalstammdatenverwaltung in der Uniklinik

 

Einführung Personalabrechnung in der Uniklinik

 

Einführung Organisationsmangement in der Uniklink

 

Freiberufliche Tätigkeit als IT-Berater

 

Teamleitung SAP-FIN/HCM bei Uniklinik